boltPV · Wärmepumpe · Wallbox

Energie-Management
mit Loxone.

PV-Anlage, Wärmepumpe und E-Auto-Ladung vollautomatisch koordiniert – für maximalen Eigenverbrauch, minimale Kosten und vollständige Datenkontrolle. Cloud-frei, lokal, zuverlässig.

Loxone Energiemanagement koordiniert PV-Wechselrichter, Smart Meter, Wärmepumpe (SG-Ready / Modbus) und Wallbox in Echtzeit – vollautomatisch nach Verfügbarkeit von Solarstrom. Typische Anlagen erzielen dadurch 15–30 % höhere Eigenverbrauchsquote gegenüber ungeregelten Systemen. Als Loxone-Partner aus Bad Reichenhall betreuen wir PV-Energiesysteme in Bayern, Österreich und der Schweiz – ohne Cloud-Abhängigkeit und ohne Abo-Kosten.

So funktioniert
Loxone Energiemanagement.

Echtzeit-Messung über Modbus-TCP

Der Loxone Miniserver liest über Modbus-TCP oder HTTP-API sekundengenau die aktuelle PV-Leistung vom Wechselrichter (SMA, Fronius, Kostal, Huawei) aus. Ein Smart Meter – etwa Shelly 3EM oder B-Control EM300 – erfasst parallel den Hausverbrauch. Loxone berechnet daraus kontinuierlich den verfügbaren Überschuss und leitet Steuerbefehle ab, bevor kostbarer Solarstrom ins Netz eingespeist wird.

Verbraucher-Priorisierung nach Überschuss

In Loxone Config definieren Sie die Verbraucher-Hierarchie: Warmwasserbereitung hat typischerweise höchste Priorität (hohe Wärmespeicherkapazität), gefolgt von Wärmepumpe, Wallbox, Klimaanlage und Pool-Heizung. Sobald ausreichend PV-Überschuss besteht, schaltet Loxone die Verbraucher in dieser Reihenfolge zu – und reduziert automatisch, wenn die PV-Leistung nachlässt.

Wärmepumpe via SG-Ready und Modbus

Moderne Wärmepumpen (Viessmann Vitocal, Vaillant aroTherm, Stiebel Eltron WPL, Daikin Altherma) verstehen das SG-Ready-Signal: Loxone steuert zwei Relais-Ausgänge und signalisiert der Wärmepumpe, bei PV-Überschuss in den erhöhten Betriebsmodus zu wechseln. Alternativ – bei direkter Modbus-Schnittstelle – kann Loxone Sollwerte und Betriebsarten direkt setzen.

Wallbox-Laden mit stufenloser Leistungsregelung

Wallboxen mit Modbus-TCP, HTTP-API oder OCPP 1.6 (go-eCharger, KEBA P30, Easee, Mennekes) werden vollständig von Loxone gesteuert. Der Ladestrom wird stufenlos zwischen Mindestwert (6 A / 1,4 kW) und maximalem PV-Überschuss geregelt. Bei Bedarfsfall (lange Abwesenheit oder schlechtes Wetter) kann auch ein Netzstrom-Lademodus mit konfigurierbarem Ziel-Ladestand automatisch starten.

PV-Überschussladen einrichten

01

Wechselrichter auslesen

Modbus-TCP oder HTTP-API zum Wechselrichter konfigurieren. Loxone liest PV-Leistung und Einspeisesaldo in Echtzeit.

02

Smart Meter einbinden

Shelly 3EM oder B-Control EM300 erfasst Hausverbrauch. Loxone berechnet verfügbaren Solarüberschuss.

03

Verbraucher priorisieren

Hierarchie in Loxone Config: Warmwasser → Wärmepumpe → Wallbox → Klimagerät.

04

Wallbox konfigurieren

go-eCharger / KEBA / Easee per API einbinden. Stufenloser Ladestrom nach Überschuss.

05

Dashboard und Optimierung

Energie-Monitoring, Zeitfenster-Strategien und Feinabstimmung nach ersten Betriebswochen.

Integration in bestehende Systeme

Loxone ist kein Inselsystem – es verbindet vorhandene Komponenten zu einem intelligenten Gesamtsystem.

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PV & Wechselrichter

  • doneSMA (SunSpec Modbus)
  • doneFronius (JSON-API)
  • doneKostal Plenticore (Modbus)
  • doneHuawei SUN2000 (SDongle)
  • doneGenerisch via SML-Zähler
hub

Wallboxen & E-Mobilität

  • donego-eCharger (HTTP-API)
  • doneKEBA P30 (UDP / Modbus)
  • doneEasee (REST-API)
  • doneMennekes (OCPP 1.6)
  • doneABB Terra AC (Modbus)
thermostat

Wärmepumpen & Speicher

  • doneSG-Ready (2-Bit, universal)
  • doneViessmann Vitocal (Modbus)
  • doneVaillant aroTherm (Modbus)
  • doneBYD / SENEC / E3/DC Speicher
  • doneLYRION ERP Lastgang-Schnittstelle

Typische Anwendungsfälle

Von Einfamilienhaus bis Gewerbe – intelligentes Energiemanagement zahlt sich überall aus.

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EFH mit PV + Wärmepumpe + Wallbox

Das Klassikszenario 2026: PV auf dem Dach, Wärmepumpe im Keller, E-Auto in der Garage. Loxone koordiniert alle drei ohne manuelle Eingriffe – Eigenverbrauch über 70 % erreichbar.

eco

Landwirtschaft & Gewerbe

Großanlage mit Lastgangmessung: Loxone schiebt energieintensive Prozesse (Kühlung, Belüftung, Kompressoren) in PV-Hochertrags-Zeiten und vermeidet teure Leistungsspitzen.

groups

Mehrfamilienhaus Mieterstrom

PV-Anlage auf dem Gemeinschaftsdach, Messung pro Wohneinheit. Loxone verteilt Solarstrom nach Verbrauch und erstellt transparente Abrechnungsdaten für Hausverwaltungen.

business

KMU PV-Direktverbrauch

Produktion und Büro in der Hochertragszeit: Loxone verbindet PV-Erzeugung mit dem LYRION ERP Produktionsplan – energieintensive Fertigungsschritte laufen bevorzugt wenn die Sonne scheint.

HELITS: Ihr Loxone-Energieexperte
in Bayern und DACH.

Von unserem Standort in Anger (Berchtesgadener Land) betreuen wir Loxone-Energieprojekte in ganz Bayern – mit besonderem Fokus auf die Region Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Traunstein, Salzburg und München. Für Kunden in Österreich und der Schweiz bieten wir Remote-Konfiguration und koordinierten Vor-Ort-Service.

Das Berchtesgadener Alpenklima bringt besondere Anforderungen: Starke Sonnenstrahlung im Sommer, aber auch ausgeprägte Dunkelflauten im Winter. Unsere Konfigurationen sind auf diese Lastprofile abgestimmt – mit Notstrom-Szenarien, winterlichen Heiz-Priorisierungen und saisonalen Schalt-Strategien.

Als ISO/IEC 27001 zertifiziertes Unternehmen und Microsoft Solutions Partner verknüpfen wir Loxone-Energiemanagement nahtlos mit Unternehmens-IT: LYRION ERP, HELITS HRIS und Microsoft 365 sind in unsere Loxone-Projekte integrierbar.

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450+
Projekte abgeschlossen
verified
20+ J.
IT-Erfahrung
lock
100%
Cloud-frei
public
DACH
Servicegebiet

Investition & Orientierungspreise

Alle Preise sind Richtwerte. Ihr individuelles Angebot erstellen wir nach kostenloser Bestandsaufnahme.

Basis
ab 1.200 €
Erweiterung bestehender Loxone-Anlage
  • doneSmart Meter Integration
  • donePV-Wechselrichter Anbindung
  • doneGrundlegende Überschuss-Logik
  • doneEnergie-Dashboard
Angebot anfragen
Standard
ab 3.500 €
Neuinstallation Energie-Paket
  • doneMiniserver + Konfiguration
  • donePV + Smart Meter + SG-Ready WP
  • doneWallbox-Steuerung
  • doneZeitfenster-Strategien
  • doneRemote-Monitoring
Angebot anfragen
Premium
ab 6.500 €
Vollintegration mit Speicher & ERP
  • doneAlles aus Standard
  • doneBatteriespeicher-Management
  • doneNotstrom-Konfiguration
  • doneLastgang-Optimierung
  • doneLYRION ERP Anbindung
Angebot anfragen

Häufige Fragen

Alles zum Loxone Energiemanagement auf einen Blick.

Welche Wechselrichter unterstützt Loxone für die PV-Überschusssteuerung?

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Loxone kommuniziert über Modbus-TCP oder HTTP-API mit den gängigsten Wechselrichtern: SMA (SunSpec Modbus), Fronius (JSON-API), Kostal (Modbus), Huawei (SDongle Modbus) und weiteren. Zusätzlich unterstützt Loxone generische Smart-Meter-Protokolle (SML, DLMS) für unabhängige Zählererfassung. Die Konfiguration erfolgt einmalig durch unsere Techniker im Loxone Config.

Wie funktioniert das SG-Ready-Signal für Wärmepumpen mit Loxone?

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SG-Ready ist eine 2-Bit-Schnittstelle, die nahezu alle modernen Wärmepumpen (Viessmann, Vaillant, Stiebel Eltron, Daikin u. a.) verstehen. Loxone steuert zwei Relais-Ausgänge entsprechend: Bei PV-Überschuss sendet Loxone das Signal für 'Betrieb mit erhöhter Leistung' – die Wärmepumpe heizt Warmwasser und Pufferspeicher auf Vorrat. Alternativ kann Modbus-TCP direkt zur Wärmepumpe eingesetzt werden.

Welche Wallboxen lassen sich mit Loxone für PV-Überschussladen einbinden?

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Kompatibel sind u. a. go-eCharger (HTTP-API), KEBA P30 (UDP/Modbus), Easee (REST-API), Mennekes (OCPP) und weitere OCPP-1.6-fähige Wallboxen. Loxone regelt den Ladestrom stufenlos zwischen Mindestladestrom (6 A, 1,4 kW) und dem verfügbaren PV-Überschuss – ohne manuellen Eingriff und ohne separate App.

Kann Loxone auch Batteriespeicher in die Energiesteuerung einbinden?

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Ja. Batteriespeicher (BYD, SENEC, E3/DC, Fronius Symo GEN24) werden in die Loxone Energiebilanz eingebunden. Loxone kann Lade- und Entladestrategien nach Zeitfenster, Prognose und Netztarif optimieren. Im Notstrom-Szenario erkennt Loxone den Netzausfall und koordiniert die Lastabwurf-Reihenfolge.

Funktioniert das Loxone Energie-Management auch ohne PV-Anlage?

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Ja. Ohne PV optimiert Loxone den Verbrauch nach Netztarifen: Günstige Zeiten (Nachtstrom, dynamischer Tarif) werden für energieintensive Geräte genutzt. Lastspitzenmanagement verhindert teure Leistungsspitzen – relevant für Gewerbekunden mit Lastgangmessung. Auch reine Verbrauchsvisualisierung ohne Steuerungseingriff ist möglich.

Speichert Loxone meine Energiedaten in der Cloud?

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Nein. Alle Energiedaten (Produktion, Verbrauch, Eigenverbrauchsquote, Lastgang) werden ausschließlich lokal auf dem Miniserver gespeichert. Es findet keine automatische Übertragung an externe Server statt. Der Fernzugriff auf das Energie-Dashboard erfolgt verschlüsselt direkt auf Ihren Miniserver.

Was kostet die Loxone Energiemanagement-Erweiterung zu einer bestehenden Anlage?

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Wenn bereits ein Loxone Miniserver vorhanden ist, fallen für die Erweiterung um Energiemanagement typischerweise 800–2.500 € an (Materialkosten Smart Meter + Wallbox-Integration + Konfiguration). Bei Neuinstallation inklusive Miniserver und vollständiger Energiesteuerung beginnen Projekte bei ca. 3.500 €. Wir erstellen nach einer kostenlosen Bestandsaufnahme ein transparentes Festpreisangebot.

Gibt es Fördermittel für Loxone Energiemanagement in Bayern?

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Die Energiemanagement-Komponenten werden nicht direkt gefördert. Jedoch sind PV-Anlage (KfW 442, Bayerisches Solarstrom-Programm), Wallbox (KfW 442) und Wärmepumpe (BEG WG/NWG bis 70 % Förderung) förderfähig. Loxone steigert die Effizienz dieser Investitionen nachweislich durch höhere Eigenverbrauchsquote – häufig 15–30 % mehr als ohne intelligente Steuerung.

PV-Überschuss optimal
nutzen?

Wir analysieren Ihre Anlage und zeigen, wie viel mehr Eigenverbrauch mit Loxone möglich ist. Kostenloser Ersttermin – vor Ort in Bayern oder Remote.